Pastor Christian Paasch

Christian Paasch – groß, blond und blauäugig, so könnte ich mich vorstellen, aber das wäre wohl ein bisschen dürftig. Was wäre interessant zu wissen?

Geboren bin ich 1962 in Hamburg, wohnhaft bis zum Studium in dem kleinen Dorf Börnsen (bei Hamburg). Von klein auf bin ich zwischen Landeskirche u. Freier evangelischer Gemeinde aufgewachsen, bis ich mich im Jugendalter für eine Mitgliedschaft und Mitarbeit in der FeG HH-Bergedorf entschieden habe. Mir ist es schon immer sehr wichtig gewesen, über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinauszusehen. Deshalb habe ich mich gerne in der Allianz- wie auch in der Ökumene-Arbeit engagiert.

Ein wichtiger Einschnitt war nach meiner eher „schleichenden“ Bekehrung – ich bin in einem sogenannten christlichen Elternhaus aufgewachsen – die Berufung von Gott zum Pastor. Von mir aus hätte ich mir das niemals vorstellen können  – geschweige denn zugetraut. Nach meiner ersten Weigerung hat Gott mit mir viel Geduld gehabt und mich Schritt für Schritt an diese Berufung herangeführt. Noch heute stellt für mich dieses Wissen und dieser Weg einen besonderen Schatz dar, weil ich mir in schwierigen Situationen klar machen darf, dass nicht ich mir den Beruf ausgesucht habe, sondern Gott mich berufen hat.

Es blieb aber weiterhin spannend, denn der Weg führte über die Mitarbeit in einem Kindergarten und ein Vorpraktikum (zur Sicherheit bzw. Vergewisserung) in der FeG Norden bis hin zum Studienbeginn 1984. Die weiteren dann beruflichen Stationen waren 1989 HH-Uhlenhorst, Tostedt (Nordheide) und Norden (Ostfriesland). Seit 1992 bin ich mit Martina verheiratet, wir haben fünf Kinder: Marcus, Alexandra, Mascha, Paul-Simon, Anna Rebecca und 3 Enkelkinder.

Worauf freuen wir uns? Das lässt sich vielleicht mit unserem Autokennzeichen verdeutlichen: EN PA 316. Wir möchten in Schwelm (EN) mit unseren Möglichkeiten (PAasch) Menschen mit Jesus Christus in Kontakt bringen (Joh 3,16). Natürlich wissen wir, dass das von Gottes Gnade abhängt und ebenso auch von einem guten Miteinander in der Gemeinde, denn wir sind ja nicht allein unterwegs.
Wir freuen uns auf Euch!